Montessorischule muss ausziehen – Was Sie jetzt tun können

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Die Montessorischule in Heiligensee muss ihren jetzigen Standort verlassen. Hintergründe und Historie finden Sie im Artikel: Das sind die unterschiedlichen Vorstellungen der Politik für die Zukunft der Montessori Schule Heiligensee

Die aktuelle Situation

Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für die CDU) hat im Gespräch mit dem Träger und mit Eltern der Montessori-Schule am 23.1.2018 noch einmal bekräftigt, dass die Entscheidung, im Schulgebäude am Stolpmünder Weg in Heiligensee im kommenden Schuljahr 2018/19 eine Filiale der Albrecht-Haushofer-Oberschule einzurichten, unumstößlich und aus Sicht der Bezirksverwaltung alternativlos ist. Dies bedeutet, dass sich die Eltern der Montessori Schule keine weitere Hoffnung mehr machen können, doch noch ein weiteres Jahr am jetzigen Standort Im Stolpmünder Weg in Heiligensee zu bleiben und alternative Optionen für eine dauerhafte Lösung zu finden und abzusichern.

Die Schule arbeitet weiter mit Hochdruck daran, doch noch eine – ggf. übergangsweise – Gebäudelösung zu realisieren und ist auch weiterhin mit verschiedenen Eigentümern von Grundstücken und Gebäuden im Gespräch, jedoch wird die Zeit knapp. Deshalb ist die Schule und sind die Eltern für jede Unterstützung dankbar.

Was können Sie ganz konkret tun?

Auch wenn die Schule aktuell mit verschiedenen Eigentümern verhandelt, ist sie weiterhin auf der Suche nach Grundstücken oder Immobilien, die für einen Schulbetrieb hergerichtet werden können. Die Schule braucht ca. 2.000 m² Geschossfläche und ein Außengelände, das als Schulhof für die Grundschule gesetzlich vorgeschrieben ist. Zustand von Grundstücken oder Gebäuden ist zweitrangig – hier lässt sich überraschend viel realisieren. Sowohl Miete als auch Kauf sind möglich und grundsätzlich interessant. Einzige Bedingung ist eine Lage im Stadtgebiet Berlin, da die Schule nur für Berlin die Anerkennung hat.

Die Schule ist im Moment in Verhandlungen zum Kauf einer konkreten Immobilie. Hier wäre bei einer baldigen Entscheidung ein Schulbetrieb bereits im kommenden Schuljahr möglich und die weitere Entwicklung der Schule wäre für die Zukunft abgesichert. Das Problem: Auch wenn der Eigentümer der Schule beim Kaufpreis um mehrere Millionen Euro entgegen gekommen ist, ließe sich ein Kauf nur mit finanzieller Unterstützung realisieren. Dabei sind unterschiedliche Modelle denkbar: von einem Investor, der die gesamte Immobilie kauft und an die Schule vermietet über einen oder mehrere Unterstützer, die mit Geldbeträgen eine interessante Rendite erwirtschaften möchten bis hin zu einer Vielzahl von Menschen, die der Schule kleine oder mittelgroße Geldbeträge leihen oder schenken, sind alle Optionen aktuell denkbar. Die Schule arbeitet derzeit mit großer Energie daran, einen Finanzerungsplan zu erarbeiten und die Möglichkeiten zu konkretisieren, aber es hilft natürlich, dann bereits ein paar Interessenten zu kennen.

Haben Sie eine Idee? Gleich mehrere? Klasse! Füllen Sie einfach das Kontaktformular unten auf der Webseite aus oder melden Sie sich per Email bei jochen.iseke[at]web.de – Er gibt die Informationen sofort an die Schule weiter und sorgt auch dafür, dass Sie so schnell wie möglich eine Rückmeldung bekommen.

Quelle: Artikel von der Seite “1000 gute Gründe für Montessori Heiligensee” (mit freundlicher Genehmigung)

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